Unerwartetes Feedback

Gestern war beim Tanzabend ein Bekannter da, den ich sehr lange nicht gesehen hatte. Wie lange, wurde mir bewusst, als er plötzlich – und leider viel zu laut – sagte, ich sei so dünn geworden.

Mir war das sogar peinlich, insbesondere, weil zwei bis drei andere Damen im Tanzsaal eine rundliche Figur haben, die ich persönlich und tänzerisch sehr schätze. Der anerkennend gemeinte Satz kann von empfindlichen Gemütern als Abwertung körperlicher Fülle (und damit ihrer Persönlichkeit) verstanden werden. Ich habe mich inzwischen an meine Figur gewöhnt, mich sogar damit abgefunden, dass ich zwischenzeitlich wieder etwas zugelegt habe. Anscheinend hat sich auch meine Umgebung daran gewöhnt.

Etwas versöhnlich bin ich durch das „dünn“, denn dünn bin ich ja nicht, wie ihr sicher bestätigen könnt, wenn ihr das Bild aus dem Sommer 2015 anseht, als ich sogar noch vier Kilo weniger gewogen habe. Getanzt habe ich mit dem überraschten Herrn nur einen einzigen Tanz, sein allzu lautes Kompliment hat ihm keinen Vorzug eingebracht. Aber mich hat es tatsächlich mal wieder an meine damaligen Erfolge durch das intermittierende Fasten erinnert.

Ich habe immer noch an jedem 5. eines Monats im Kalender stehen: „Gewicht halten belohnen“. Allerdings tue ich dies nur noch halbherzig, wenn überhaupt. Es ist doch so viel Zeit inzwischen bereits vergangen. Es erscheint sogar anstrengend, mir monatlich etwas als Belohnung für mich zu überlegen. Vielleicht erweitere ich die Abstände, so dass der Termin nur zwei- oder dreimonatlich auftaucht.

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